Jan 25
Die Metasuchmaschine MetaGer der Universität Hannover greift seit knapp einem Jahr auf die Suchergebnisse von “AudioClipping“, einem Angebot der Firma Com Vision. Die Technologie findet gesprochene Worte innerhalb großer Mengen von Audiodaten aus Radioprogrammen oder Archiven.
Zur Zeit werden bundesweit 74 öffentlich-rechtliche und private Radiosender permanent beobachtet, ein regionaler Schwerpunkt liegt auf den Regionen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Die Konditionen weichen nicht wesentlich von denen herkömmlicher Clipping-Dienste ab.
written by Andreas Romppel
Jan 22
Ralf Amann, Mitglied der CI-Gruppe bei XING, hat auf ein neues Angebot hingewiesen, das Web 2.0-Technologien für die Beobachtung von Wettbewerbern nutzt (danke für den Tipp!). Unter der Domain
http://www.rivalmap.com/ kann man sich kostenlos einloggen, um das System zu testen. Mit Webspace, SSL-Verschlüsselung und mehr Usern kostet es zwischen 49 und 199 Dollar pro Monat - und ist monatlich kündbar. Die Einbindung von RSS-Feeds und Alexa-Statistiken scheinen mir bei Competitious besser gelöst, ansonsten auf den ersten Blick eine sehr brauchbare Anwendung.
written by Andreas Romppel
Sep 12
Unter der Webadresse www.spactor.com kann man sich anschauen, was inzwischen möglich ist im Bereich Audio- und Videoclippings: Stichwörter wie z.B. Namen von Wettbewerbern lassen sich in die googleesk schlichte Suchmaschine eingeben und ergeben extrem schnell Resultate von 75 deutschen Radio- und Fernsehsendern (mit Datum, Uhrzeit und Kanal), die man sich sensationellerweise auch noch anhören und anschauen kann. Dass das Ganze eine - beeindruckende - Werbeveranstaltung für den Betreiber mediaclipping.de ist, sieht man aber an der Handhabung, die für einen regelmäßigen und großflächigen Einsatz in dieser Form ungeeignet ist: ein Klick auf das entsprechende Icon der Fundstelle öffnet ein Pop-up-Fenster, in dem man zunächst einen Disclaimer bestätigen muss, um sich dann einen extrem kurzen Ausschnitt des Audiofiles anhören bzw. des Videomitschnitts ansehen zu können, der meist nicht einmal einen vollständigen Satz enthält. Aber: die Technik funktioniert, die Maschine erzeugt sehr schnelle und sehr umfangreiche Ergebnisse, und das auch noch extrem aktuell. Mein Testobjekt war der Begriff “Japan”, der in zwei Sekunden 9.949 Ergebnisse aus den letzten 30 Tagen produzierte, und die letzten Treffer (bei einem entsprechenden Suchbegriff) waren nur ein paar Minuten alt. Auch mit Eigennamen kommt die Maschine erstaunlich gut zurecht: “Hyundai” war kein Problem, nur beim Vornamen des noch amtierenden japanischen Ministerpräsidenten musste die Maschine passen. Bei mehr als 30 Suchvorgängen pro Stunde verweigert der Dienst aber. Unbedingt anschauen!
written by Andreas Romppel
Apr 04
Erfahrung und Fachwissen im Bereich Competitive Intelligence fehlt leider immer noch in weiten Teilen der deutschen Wirtschaft - besonders kleine und mittelgroße Unternehmen können sich schon unter dem Begriff kaum etwas vorstellen und nutzen in der Regel weder die Recherche- noch die Analysemethoden professioneller Wettbewerbsforschung.
Business Angels, Venture Capital-Unternehmen und private Investoren stellen da keine Ausnahme dar. Sie brauchen gesicherte und gewichtete Informationen über die Konkurrenzsituation der Unternehmen, in die sie investieren. Die Business-Pläne der Start-ups sind dafür ein erster Ansatz, der aber in den allermeisten Fällen nicht ausreichen dürfte. Und auch nach der Investition wird für eine systematische Beobachtung der Wettbewerber meist weder genügend Zeit noch ein ausreichendes Budget aufgewendet, was fatale Folgen haben kann. Denn ein rechtzeitiges Gegensteuern ist nur möglich, wenn ein Frühwarnsystem vorhanden ist und genutzt wird.
Genau dafür habe ich ein Programm zusammengestellt, das
- vor einer Investitionsentscheidung einen abgesicherten Überblick zur Wettbewerbslandschaft bietet,
- einen “Crash-Kurs Competitive Intelligence” für das Gründerteam bietet und
- bei der Einrichtung eines Frühwarnsystems zur Beobachtung aktueller und potenzieller Wettbewerber hilft.
Weitere Details dazu gibt es unter
www.konkurrenzanalyse.biz/blog/competitive-intelligence-fur-start-ups/.
written by Andreas Romppel
Mrz 21

Web 2.0 hält jetzt auch Einzug in unser Metier. Unter http://www.competitious.com/ findet sich ein angenehm und sehr intuitiv zu bedienendes Werkzeug, mit dem man - nach Projekten sortiert - Wettbewerber angeben und eine Vergleichsmatrix aufbauen kann. Das Ausprobieren und die Nutzung ist zur Zeit kostenlos, später sollen kostenpflichtige Premium-Leistungen hinzukommen.
Hier eine Liste der Features:
You can currently do the following with Competitious:
- Collaboratively build competitive knowledge for all projects/products in your company, involving everyone in your organization
- Manage a list of competitors for each project
- Track the latest news about each competitor
- Clip/archive important news or web pages about one or many competitors, or your own company
- Organize clippings by sentiment about each company mentioned
- Build a comparison matrix of your company and competitors
- Describe/discuss your main competitors with your team members, in one central place
- Subscribe to a feed of clippings or recent activity, and stay updated on news and recent changes
- …and more!
Ich war innerhalb von Sekunden drin und habe mein erstes Projekt aufgesetzt, ohne in die FAQs zu schauen. Bin gespannt, wie sich dieses Angebot weiterentwickelt.
written by Andreas Romppel