Unter der Webadresse www.spactor.com kann man sich anschauen, was inzwischen möglich ist im Bereich Audio- und Videoclippings: Stichwörter wie z.B. Namen von Wettbewerbern lassen sich in die googleesk schlichte Suchmaschine eingeben und ergeben extrem schnell Resultate von 75 deutschen Radio- und Fernsehsendern (mit Datum, Uhrzeit und Kanal), die man sich sensationellerweise auch noch anhören und anschauen kann. Dass das Ganze eine - beeindruckende - Werbeveranstaltung für den Betreiber mediaclipping.de ist, sieht man aber an der Handhabung, die für einen regelmäßigen und großflächigen Einsatz in dieser Form ungeeignet ist: ein Klick auf das entsprechende Icon der Fundstelle öffnet ein Pop-up-Fenster, in dem man zunächst einen Disclaimer bestätigen muss, um sich dann einen extrem kurzen Ausschnitt des Audiofiles anhören bzw. des Videomitschnitts ansehen zu können, der meist nicht einmal einen vollständigen Satz enthält. Aber: die Technik funktioniert, die Maschine erzeugt sehr schnelle und sehr umfangreiche Ergebnisse, und das auch noch extrem aktuell. Mein Testobjekt war der Begriff “Japan”, der in zwei Sekunden 9.949 Ergebnisse aus den letzten 30 Tagen produzierte, und die letzten Treffer (bei einem entsprechenden Suchbegriff) waren nur ein paar Minuten alt. Auch mit Eigennamen kommt die Maschine erstaunlich gut zurecht: “Hyundai” war kein Problem, nur beim Vornamen des noch amtierenden japanischen Ministerpräsidenten musste die Maschine passen. Bei mehr als 30 Suchvorgängen pro Stunde verweigert der Dienst aber. Unbedingt anschauen!
Sep 12