Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG “hat in einer Studie zur Wirtschaftskriminalität herausgefunden, dass in Deutschland Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse immer häufiger verraten werden. Waren es in der Studie von 2003 noch 20 Prozent, haben aktuell bereits 31 Prozent der Unternehmen ein solches Delikt im eigenen Betrieb aufgedeckt”, schreibt die Financial Times Deutschland in einem aktuellen Artikel. Hinzu komme das Problem, dass nur solche Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse grundsätzlich geschützt seien, “die lediglich einem eng begrenzten Personenkreis bekannt und zugänglich sind und dem erkennbaren Geheimhaltungswillen des Unternehmens unterliegen.” Wer hier keine eindeutige Unternehmens-Policy etabliert hat, fügt seiner Verwundbarkeit oft noch die Unfähigkeit hinzu, angemessen auf Schäden durch Geheimnisverrat reagieren zu können.
Okt 29