Financial Times Deutschland: “Souverän und angenehm unprätentiös - macht Spaß” “Tempest” - und der Wettbewerb strahlt
Aug 06

findet sich bei Spiegel Online diese Woche unter dem Titel Meister der Verdrehung. “Mindestens 40 Prozent der Informationen einer Tageszeitung, schätzen Medienwissenschaftler, stammen bereits von PR-Agenturen oder aus den Marketingzentralen von Unternehmen, Behörden und Verbänden. Oft kommen die ‘Nachrichten’ als vermeintliche Studien daher und werden gar nicht mehr als PR wahrgenommen”, schreibt Autor Nils Klawitter dort. Das ist nicht nur für eine kritische Öffentlichkeit, sondern auch und gerade für eine auf sekundäre Quellen gestützte CI von erheblicher Bedeutung. Auch vor Bloggern wird nicht haltgemacht - die Agentur Edelman soll gezielt positive Geschichten in die Szene eingeschleust haben.

Beim Lesen des Artikels kam mir der Gedanke, das ein regelmäßiges Scannen der Kundenlisten großer PR-Agenturen eigentlich zum Standard-Repertoire einer CI-Abteilung gehören sollte - wenigstens, um seine Wettbewerber auszufiltern. Spiegel Online: “Einer der größten PR-Konzerne ist WPP, zu dem unter anderem Burson-Marsteller und Hill & Knowlton gehören. Auch Omnicon (unter anderem Fleishman-Hillard, Ketchum) zählt zu den Giganten, die nicht nur den US-Markt dominieren, sondern sich auch längst in Brüssel und Berlin breitgemacht haben. Nach amerikanischer Sitte drängen sich hierzulande immer mehr Großkanzleien als Politikberater auf und nehmen im Sinne ihrer Klientel Einfluss auf Gesetze.”

written by Andreas Romppel

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