Jun 30

euroforum-s.jpgEuroforum wird ab Herbst einen schriftlichen Lehrgang zum Thema Competitive Intelligence in Kooperation mit dem dcif anbieten. In sieben Kapiteln lernen die Teilnehmer die Grundlagen systematischer und professioneller Konkurrenzanalyse von einigen der kompetentesten Experten in diesem Gebiet, die sich auch in der CI-Community Verdienste erworben haben. Als fachlicher Leiter werde ich unter anderem darauf achten, dass die Inhalte dem SCIP Code of Ethics entsprechen.

Zum Autorenteam gehören Dr. Eduardo Flores Bermudez (Bayer Schering Pharma AG und Vice President von SCIP), Kai Goerlich (SAP), Prof. Dr. Martin Grothe (Complexium, Universität der Künste Berlin), Christian Muth (Ernst & Young), der Unternehmensberater Jörg Praetorius und Jens Thieme (Ciba/BASF, SCIP Board Member, Swiss CI Association).

Außerdem freut es mich, dass wir die Unternehmen LexisNexis sowie Qitera gewinnen konnten, für den Zeitraum des Kurses die Teilnehmer zu unterstützen. Die Kooperation mit dem dcif bezieht sich übrigens nicht nur auf die fachliche Aufsicht - dcif-Mitglieder erhalten zudem einen Rabatt von 10% auf die Kursgebühr.

Weitere Informationen finden Sie unter www.euroforum.de.

written by Andreas Romppel

Jun 19

Für unser aktuelles dcif-Event in Berlin am Dienstag, den 30.6.2009 haben wir einen zweiten Sprecher gefunden:

Apu Gosalia ist Head of Strategic Marketing bei der Fuchs Petrolub AG, einem weltweit tätigen Konzern in der Schmierstoffindustrie. Er wird über den globalen Markt und die Wettbewerbssituation in seiner Branche sprechen und besonders darauf eingehen, wie sich die aktuelle Lage auf die Branche sowie die Praxis der Competitive Intelligence in seinem Unternehmen auswirkt.

Das aktualisierte Programm:

14:00 Uhr - Meet&Greet
14:30 Uhr - Dr. Eduardo Flores Bermudez (Bayer Schering Pharma AG): “Competitive Intelligence in Zeiten der globalen Wirtschaftskrise”
15:30 Uhr - Apu Gosalia (Fuchs Petrolub AG): “Competitive Intelligence in der Schmierstoffindustrie”
16:30 Uhr - Pause mit Fingerfood und Snacks
17:00 Uhr - Podiumsdiskussion: SCIP fusioniert mit dem Frost & Sullivan Institute: Auswirkungen auf die Competitive Intelligence-Community
18:00 Uhr - Ende der Veranstaltung

Im Anschluss an diese Veranstaltung möchten wir uns zu einer informellen Runde in einem der Restaurants in der Nähe zusammensetzen - auch dazu eine herzliche Einladung.

Auch hier noch einmal der Hinweis darauf:  wer 10 Euro drauflegt und für 100 Euro Mitglied im dcif wird, braucht für diese Veranstaltung wie für alle weiteren regulären dcif-Veranstaltungen in den nächsten zwölf Monaten nichts zu bezahlen. Alle anderen zahlen 90 Euro (jeweils inkl. MwSt.) bzw. 45 Euro (Studenten) oder bekommen als SCIP- oder DGI-Mitglieder einen Rabatt von 20%.

Weitere Infos finden Sie unter www.dcif.de, Anmeldung gerne auch bei mir direkt unter romppel [at] dcif [Punkt] de.

written by Andreas Romppel

Jun 19

Dieser Satz von Harald Schmidt gestern Abend im Ersten ist zu schön und zu böse, um ihn nicht auch auf die Praxis der Konkurrenzanalyse anzuwenden: “Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichteren Gemüter.”

Was dabei herauskommt, wenn man Ahnungslosigkeit mit dem üblichen Maß an Topimierung kombiniert und dann stille Post über mehrere Hierarchieebenen hinweg spielt, kann man an dem folgenden Text ablesen, den ich schon vor einiger Zeit im Netz gefunden hatte (ohne den wahren Autor ausfindig machen zu können):

How shit happens

Es kamen die Annahmen, und die Annahmen waren nicht fundiert, und der Plan war völlig ohne Substanz; und Zweifel lagen auf den Gesichtern der Projektmitarbeiter, und sie redeten und redeten miteinander und sagten: “Das ist ein Haufen Scheiße und er stinkt!”

Die Projektmitarbeiter gingen zu den Teilteamleitern und sagten: “Das ist ein Haufen Mist und keiner erträgt den Gestank!”

Und die Teilteamleiter gingen zu den Teilprojektleitern und sagten: “Das ist wie ein Eimer voller Fäkalien und riecht so stark, dass keiner damit zu tun haben will.”

Und die Teilprojektleiter gingen zu den externen Beratern und sagten: “Das ist ein Fass voller Gülle und verbreitet einen starken Duft!”

Und die externen Berater gingen zur Projektleitung und sagten: “Das enthält Dünger und ist sehr stark.”

Und die Projektleitung ging zum Lenkungsausschuss und sagten: “Das fördert Wachstum und hat Power!”

Und der Lenkungsausschuss ging zum Vorstand und sagte: “Dieser neue Plan wird aktiv das Wachstum und die Effizienz fördern.”

Und der Vorstand blickte auf den Plan und sah, dass er gut war, und der Plan wurde Realität!

And that is how shit happens!

written by Andreas Romppel

Mai 29

bermudez.jpg… und das ist durchaus so doppeldeutig gemeint, wie es klingt. Denn wir werden nicht nur Dr. Eduardo Flores Bermudez von der Bayer Schering Pharma AG mit einem spannenden Praxisvortrag zu “Competitive Intelligence in Zeiten der globalen Wirtschaftskrise” hören können, sondern wollen anschließend auch die Gelegenheit nutzen, um mit dem Referenten über die aktuellen Entwicklungen und die Zukunft nicht nur von SCIP, sondern auch von Competitive Intelligence als eigenständiger Disziplin zu diskutieren. Eduardo Flores Bermudez ist als Vice President im Board der Society of Competitive Intelligence Professionals (SCIP) der designierte Präsident des nächsten Vorstands.

Die Daten:

Datum: Dienstag, 30.6.2009 von 14:00-18:00 Uhr
Ort: AZV Logenhaus Berlin, Emser Straße 12-13, 10719 Berlin (www.logenhaus.de )
Teilnahmegebühr: Regulär: 90 €
Studenten (gegen Vorlage eines Ausweises): 45 €
dcif-Mitglieder: 0 €
- Anmeldung per E-Mail an romppel {at} dcif {Punkt} de

Achtung: Mitglieder des dcif müssen für die Veranstaltung nichts bezahlen, weil dies (wie bei allen anderen regulären dcif-Veranstaltungen) mit ihrem Jahresbeitrag von 100 Euro bereits abgedeckt ist. Es lohnt sich also, die Mitgliedschaft zu beantragen - spätestens bei einer weiteren Veranstaltung oder einem mit Partnern (wie SCIP) gemeinsam veranstalteten Events, für die es Rabatte gibt, lohnt sich das schon. Anmeldung zur Mitgliedschaft: unter www.dcif.de.

Im Anschluss an diese Veranstaltung bieten sich - in Laufweite - Lokalitäten am Kurfürstendamm oder am Hohenzollerplatz an, um das Networking in lockerem Rahmen zu vertiefen.

written by Andreas Romppel

Mai 28

mergerinfo.jpg

Nach einem dramatischen Appell an die Mitglieder der Society of Competitive Intelligence Professionals, sich an der Abstimmung über den Merger mit dem Frost & Sullivan Institute zu beteiligen, um eine drohende Insolvenz abzuwenden, konnten SCIP-Vorsitzende Martha Gleason sowie CEO Ken Garrison am 22. Mai mit einer gewissen Erleichterung verkünden, dass die Fusion mit 94 Prozent der abgegebenen Stimmen unterstützt wurde.

In der nächsten Phase werde eine interne Überprüfung der Prozesse, Funktionen und Dienstleistungen von SCIP stattfinden, um potenzielle Synergien zu finden. Die Umsetzung werde einige Monate brauchen.

In der Zwischenzeit hat sich bereits eine sehr lebhafte und kreative Diskussion auf der Ning-Plattform entwickelt, die eine Menge an Vorschlägen zu möglichen und notwendigen Veränderungen hervorgebracht hat. Wie man aus dem SCIP-Board hört, werden diese sorgfältig geprüft. Interessanterweise stammen viele der Vorschläge von Leuten, die (schon lange) nicht (mehr) SCIP-Mitglieder sind. Ob sich diese dann auch in eine reformierte und hoffentlich schlagkräftigere Organisation einbinden lassen, muss sich erst noch zeigen.

Der SCIP-Vorstand steht jedenfalls im Moment vor dem Dilemma, sich die für das Krisenmanagement notwendige Geschlossenheit dadurch zu bewahren, indem man sich in der sehr dynamischen öffentlichen Diskussion zurückhält - während genau dies dazu führt, dass der eigene Spielraum schrumpft. Die Zeiten (vor Twitter, Blogs, Wikis und vor allem Social Networks wie in unserem Fall Ning), in denen eine Community über eine Top-Down-Kommunikation informiert wurde und sie darauf lediglich mit relativ geringer öffentlicher Wirkung reagieren konnte, sind endgültig vorbei. Das macht Führungsaufgaben schwerer, deckt Kommunikationsdefizite schneller auf und erweckt den Eindruck, dass jemand, der sich auf notwendigerweise nicht-öffentliche Aufgaben konzentrieren muss, kein Interesse an einer öffentlichen Diskussion hat.

written by Andreas Romppel