
Ken Sickles beschreibt in seinem Blog Let’s Talk Knowledge, wie sich Twitter und Tweetdeck als Tools für Competitive Intelligence einsetzen lassen. Wer mich kennt, weiß, dass mir dieser Ansatz der Nutzung von kostenlosen Werkzeugen sehr sympathisch ist - nicht, weil es nichts kostet, sondern weil es es in erster Linie eine Frage des Mindsets und der firmeninternen Prozesse ist, ob man Konkurrenzanalyse systematisch, professionell und damit erfolgreich betreibt.
Wer Tweetdeck kennt, weiß, dass man mit dem Programm verschiedene Twitter-Ströme gleichzeitig in mehreren Spalten darstellen kann. Ken schlägt vor, drei Kanäle einzurichten: Personen, Unternehmen und Themen bzw. Produkte.
Mit der Einführung von Listen ist es einfacher geworden, Personen auf Twitter zu verfolgen. Eine solche Liste kann Mitarbeiter eines Unternehmens enthalten oder auch Leute, die oft Themen oder Produkte dieser Firma erwähnen oder kommentieren. Mit Tweetdeck kann man nun eine Spalte erzeugen, in der die Tweets einer solche Liste dargestellt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, in einer Spalte alle Tweets zu einem Keyword suchen zu lassen - mit einem @ vor dem Usernamen einer Person bekommt man so alle Botschaften, die an diese Person (öffentlich) gerichtet sind, und einen ganz guten Einblick in die aktuellen Diskussionen dieser Person.
Bei Unternehmen und Themen ist der Vorgang ähnlich. Eine interessante Anwendung, um Experten zu einem Bereich zu finden, ist twendly.com - dort wird u.a. die Häufigkeit der Nutzung bestimmter Stichworte in den letzten 12 Monaten als Maßstab für eine Rangliste genutzt, so dass man nicht nur ein momentanes Bild (wie über eine Twitter-Suche) bekommt.
Bei der Analyse der Ergebnisse hilft Tweetdeck mit kleinen Buttons am Ende jeder Spalte. Damit lässt sich beispielsweise eine Tag-Cloud zu Hashtags und @Einträgen sowie den erwähnten URLs erzeugen. Oder auch ein Filter einrichten.
Anfang des Monats habe ich beim 25. Gründermarkt der
Wer als CI-Profi unter Zeitdruck steht und rechtfertigen muss, warum bestimmte Dinge nun mal nicht schneller gehen können (und ich kenne keinen Kollegen, dem es nicht so geht), sollte sich den Blog-Post der Autoren Greg Lambert, Laura A. Walter, Mark Gediman und Emily Rushing des
Der Arbeitskreis E-Business des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) hat einen überaus umfassenden und detailreichen Ratgeber zum Aufbau von E-Commerce-Angeboten herausgegeben,